Tücher und Schals Accessoire für große Größen

Tücher und Schals Accessoire für große Größen

Tücher und Schals sind beliebte Accessoires und können wunderbar genutzt werden, um kleine Problemzonen zu kaschieren, ein Outfit farblich aufzupeppen oder schlicht, um den Hals zu wärmen. Ich persönlich besitze Unmengen unterschiedlicher Tücher und Schals, in verschiedenen Farben, Mustern, Materialien und Größen. Und ich liebe es, diese immer wieder neu einzusetzen und meine Outfits dadurch abzurunden. Es ist natürlich konfektionsgrößenunabhängig, aber gerade Frauen in großen Größen und mit etwas molliger Figur können mit diesem Accessoire kleine Problemzonen wegzaubern und kaschieren. Da mollige Frauen zudem die Tendenz haben, etwas dunklere Farben zu tragen, bieten sich Tücher und Schals perfekt dazu an, Farbakzente mit ins Spiel zu bringen.

Schal, Tuch oder Loop – wo genau sind hier die Unterschiede?

Schals und Tücher werden gemeinhin mit einem Wort genannt. Dabei können beide sehr unterschiedlich sein und in sehr verschiedenen Formen, Materialien und Farben daherkommen. Hier also eine kleine Warenkunde.

Loop

Der Loop ist ein sehr beliebtes Tuch-Accessoire. Er ist vom Begriff her ein Schlauchschal, was bedeutet, er ist an einer Ecke ringförmig zusammengenäht oder als Strick/Woll-Variante rundgestrickt. Er besitzt eine feste Länge und kann meist ein- oder zweimal um den Hals geschlungen werden.

Halstuch

Der korrekte Begriff für die Tücher, die wir in verschiedenen Größen in der Schublade besitzen wäre tatsächlich Halstuch. Da es, wie der Name unlängst vermuten lässt, ein Tuch für um den Hals ist. Tücher sind in der Regel quadratisch oder rechteckig gearbeitet.

Ein quadratisches Halstuch gibt es in verschiedenen Größen. Die kleinen quadratischen Tücher im Format 50x50cm sind auch als sogenanntes „Nikituch“ bekannt und diese werden oft aus hochwertiger Seide oder in Baumwolle angeboten.

Die großen, quadratischen Tücher gibt es bis zu XL-Formaten von zum Beispiel 130x130cm oder größer. Diese können vielfältig gewickelt und geknotet werden. Im Internet findet man unzählige Ideen. Ich stelle Dir heute in meinem kleinen Video ein paar Varianten vor, wie Du die großen Tücher um den Hals wickeln, binden oder knoten kannst.

Viel Spaß. 🙂

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Schal

Der klassische Schal ist sicherlich gestrickt. Das rührt daher, dass das ursprüngliche Kleidungsstück zu den Bewohnern der indischen Region Kaschmir gehörte und dort im 17.Jahrhundert das erste Mal schriftlich erwähnt wurde.

Der Schal besitzt eine längliche rechteckige Form. Ob gestrickt, gewebt oder gefilzt, ob bunt oder uni, ob mit oder ohne Fransen: die Vielfalt für Sommer wie Winter ist reichhaltig. Und nicht jeder Schal ist gleich lang, denn auch hier gibt es Unterschiede in Breite und Länge.

Aber wie wickelt man sich diesen am besten um den Hals? Auch hier gibt es ein Video mit ein paar Anregungen und Tragevarianten zum Nachmachen. Viel Spaß.

Die richtigen Tücher und Schals für jeden Figurtyp

A-Typ:

Hier sollte das Tuch oder der Schal den Oberkörper fülliger machen, um so von den kräftigen Hüften und Oberschenkeln abzulenken. Sehr gut sind daher Loops oder Schals und Tücher, die voluminös um die Schultern gewickelt werden.

V-Typ:

Um die breiten Schultern und den stärker ausgeprägten Oberkörper zu kaschieren, bieten sich hier lange Schals an, die lose herunterhängen oder mit einem Krawattenknoten gebunden werden. Voluminöse Tücher und Schals sind eher nicht zu empfehlen.

H-Typ:

Da der H-Typ einen kaum erkennbaren Körperschwerpunkt hat, kann er mit Tüchern oder Schals sehr gut eine ausgeprägtere Oberweite schaffen. Hier eignen sich Tücher, die in Wasserfall-Optik gebunden werden und so voluminöser im Schulterbereich liegen.

O-Typ:

Da der O-Typ seinen Schwerpunkt in der Körpermitte und somit häufig am Bauch hat, eignen sich lange, schmale Tücher, die lose herunterhängend den Bauch kaschieren. Ist die Oberweite nicht stark ausgeprägt eignen sich großzügig drapierte Tücher oder Loops, die somit den Brustbereich optisch vergrößern und vom Bauch ablenken.

X-Typ:

Für den X-Typ gilt: Fast alles ist erlaubt. Einzig zu voluminöse Schals und Tücher, die den Oberkörper zu stark betonen, sind unvorteilhaft. Hier wird die Sanduhr-Silhouette unvorteilhaft ergänzt. Idealer sind körpernah getragene Tücher oder Schals, die um den Hals gewickelt oder über die Schulter geworfen werden, ohne zu viel Volumen zu erzeugen.

Mit Tüchern und Schals Outfits für große Größen geschickt aufpeppen

Grundsätzlich bist Du nicht so der Farbentyp? Bei Dir ist alles etwas gedeckter und eher unifarben? Das ist völlig okay. Dann verwende doch ein farbiges oder gemustertes Tuch, um einen Farbakzent im Outfit unter zu bringen.

Oder Du trägst gerne gemustert? Dann nimm ein farblich passendes Tuch, um zum Beispiel von zu wenig Oberweite abzulenken oder um den Bauch damit etwas zu kaschieren. Dazu einfach einen länglichen Schal lose herunter hängen lassen.

Generell kann man mit dem richtigen Tuch jedes Outfit aufpeppen.

Ich persönlich nutze Tücher einmal um Farben wiederholen zu lassen (zum Beispiel ein Farbton aus dem Muster der Bluse ), Basic-Outfits den letzten Pfiff zu verleihen, um zu kaschieren oder auch einfach nur, um es warm um den Hals zu haben 😉

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Sommermode für Mollige

Sommermode für Mollige

“36 Grad und es wird noch heißer…”

Wer kennt es noch, das Lied von 2Raumwohnung, welches in 2007 im Radio hoch und runter gespielt wurde? Die besagten 36 Grad sind tatsächlich in den letzten Jahren hier in Deutschland immer mal wieder erreicht worden. Und wir werden uns sicher auch in Zukunft auf solche Temperaturen einstellen müssen.

Jedes Jahr aufs Neue stöhnen dann all diejenigen, die mit solchen Temperaturen eigentlich nicht glücklich sind. Persönlich zähle ich auch dazu. Das ist mir tatsächlich zu heiß. Selbst im Urlaub – da bevorzuge ich eher den kühlen Norden. Aber es hilft ja nichts. Wir werden uns damit abfinden müssen, dass es die nächsten Jahre so weiter geht.

Was ziehe ich nur an? Die große Größe und der Hochsommer…

Starke Hitze und jetzt? Viele Übergewichtige kennen vielleicht das Problem: Was ziehe ich nur an? Auf der einen Seite soll es luftig, auf der anderen Seite aber nicht zu freizügig sein. Was darf, was nicht in der Sommermode für Mollige? Und welche Materialien sind da eigentlich am Besten?

Sommermode für Mollige – Styling-Tipps für den Hochsommer

1. Weite Kleidung

Das ist der Tipp, der immer als Erstes zu lesen ist, wenn es um Sommermode für Mollige geht. Tatsächlich sind luftige, weite Kleidungsstücke bei hohen Temperaturen sehr angenehm zu tragen. Aber einfach nur ein sackartiges Teil ohne Form zu tragen, bedeutet das auch nicht. Meine Tipps hierbei sind:
Blusen & Tuniken – luftige Oberteile mit lockerem, weitem Schnitt sind perfekt für heiße Tage. Auch für diejenigen, die nicht gerne Oberarm zeigen sind Tuniken eine schöne Alternative, da diese meist einen Halb- oder Dreiviertelarm besitzen. Ich bevorzuge dabei immer Viskose oder Baumwolle als Material. Darunter kommt entweder eine dünne Hose oder eine Leggings, ein Paar Sandalen oder Ballerina dazu – fertig ist der Sommerlook, der auch sehr gut für das Büro geeignet ist.
Kleider – egal welche Länge, an Sommerkleidern kommt keiner vorbei. Ich persönlich bin absoluter Kleider-Fan und trage gerade bei heißen Temperaturen sehr häufig Kleid. Das Schöne an diesem Kleidungsstück ist: Es gibt Kleider in allen möglichen erdenklichen Ausführungen. Kleider für große Größen sind deswegen im Sommer so praktisch, weil sie sehr bequem zu tragen sind. Welche Kleiderform für Dich geeignet ist, findest Du im Übrigen in meinem Blogbeitrag über Jerseykleider.
Schlupfhosen – reinschlupfen und fertig. Die langen Hosen, meist aus Viskose-Ware und häufig in bunten Designs zu finden, werden manchmal umgangssprachlich auch als Schlabberhose bezeichnet. Es gibt sie mit gewebtem Stoff (feste Ware) und in Jersey-Qualität, sowie in unterschiedlichen Längen. Der Vorteil dieser Hosen liegt auf der Hand: Bequem im Tragen und schön luftig durch das dünne Material. Je nach Hosendesign und Material sind sie ideal für die Freizeit, aber auch für das Büro geeignet.
Röcke – waren sie eine Zeit lang nicht mehr so populär, werden Röcke wieder immer beliebter. Auch in der Damenmode große Größen sind immer mehr Modelle zu finden. Im Sommer sehr angenehm zu tragen. Etwas längere Modelle in A-Form aus leichten Materialien oder angenehm zu tragende Jerseyröcke sind dabei meine Favoriten. Röcke in Übergrößen sind mittlerweile bei allen gängigen Große-Größen-Anbietern zu finden.

2. Auf die Hose kommt es an

Oder die Frage: Tragen wir Jeans auch bei Temperaturen über 30°Grad? Ich würde sagen, warum nicht? Ich persönlich bevorzuge an ganz heißen Sommertagen andere Hosen-Typen, aber Jeans gehen natürlich immer. Für den Sommer gerne auch in 7/8- oder Capri-Länge oder als Shorts. Trägst Du dazu eine luftige Tunika, ein lockeres T-Shirt oder ein sommerliches Top ist der Look perfekt. Dabei muss es nicht immer die klassische Blue-Jeans sein. Sommerlich sind helle Waschungen, gerne auch farbiges Coloured-Denim oder, wer es mag, eine weiße Jeans. Alles sommerliche Klassiker, auch in der Mode für Mollige.

Da ich persönlich nicht der Jeans-Typ bin, bevorzuge ich bei langen Hosen mehr die klassische Stoffhose oder eine Leggings. Ein Klassiker dabei ist die 7/8-Hose aus dünner Baumwolle mit Krempelfunktion. Solche Modelle sind perfekt für die Freizeit und mit T-Shirt und Sneaker ein ideales Alltags-Outfit.

3. Helle oder dunkle Farben?

Allgemein herrscht die Meinung: Ist es heiß, bevorzuge helle Farben. Deswegen sieht man sehr viel weiße Töne oder pastellige Farben wie hellblau oder rosa in Sommerkollektionen. Bei großen Größen oder Übergrößen Damen sind jedoch – ob Sommer wie Winter – dunkle Farben beliebt. Heißt das jetzt, dass ich mehr schwitze, weil ich mich in schwarzen Sachen wohler fühle? Nein, sicher nicht. Der Mythos, hell ist besser als dunkel ist nur bedingt so richtig. Dunkle Kleidung lässt tatsächlich weniger UV-Licht durch, was im Sommer bedeutet, dass wir sogar etwas vor Sonnenbrand geschützt werden, wenn wir zum Beispiel ein schwarzes anstelle eines weißen T-Shirts tragen. Unterm Strich bedeutet das: Freie Farbwahl.

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4. Oberarme kaschieren ohne zu Schwitzen

Wer kennt das Problem: Tops in der Freizeit okay, aber im Büro oder anderen Anlässen lieber doch nicht. Warum? Die in der Regel dickeren Oberarme, gerne auch Winkearme genannt, möchten viele von uns auch bei hohen Temperaturen im Sommer lieber kaschieren. Auch wenn wir das nicht müssten, kann ich es aber durchaus verstehen, dass sich Frauen mit Übergewicht damit wohler fühlen. Auch mir geht das, je nach Anlass, auch so. Deswegen besitze ich ein paar Kleidungsstücke, die zum Kaschieren der Arme wie gemacht sind, ohne dass wir das Gefühl haben, zu viel Textilien am Körper zu haben.
Hemdblusen (gerne Kurzarm) können offen über einem passenden Top getragen werden. In der Regel bestehen diese Blusen aus dünnen Stoffen, sodass sich als Kleidungsstück zum Kaschieren der Arme sehr gut geeignet sind. Dazu hat man diese Blusen häufig sowieso im Schrank, sodass eine schnelle und gute Lösung ist.
Kurze Boleros – egal ob aus Jersey, Feinstrick, Chiffon oder auch mal in Jeansjacken-Form, eignen sich hervorragend um einen kleinen Akzent zum Outfit dazu zu fügen und gleichzeitig die Arme zu kaschieren.

5. Aneinander reibende Oberschenkel vermeiden

Das ist ja kein richtiger Styling-Tipp, aber ein Problem das unter Garantie die Meisten Übergewichten sowie molligen Frauen kennen: Du ziehst ein Kleid oder einen Rock bei sehr warmen Temperaturen an und schon nach kurzer Zeit sorgen die aneinander reibenden Oberschenkel für sehr viel Unbehagen und Ärger. Was tun? Deswegen nur Hosen? Nein, das muss nicht sein. Hier zwei kleine Tricks, die reibende Oberschenke verhindern, ohne dass Du noch etwas drunter ziehen musst, wie zum Beispiel eine Radlerhose oder Bandelettes:
Kokosöl – Mein absoluter Favorit! Ich wette, bei vielen steht das Öl bestimmt in der Küche – also ein absoluter Geheimtipp, der noch nicht mal viel kostet und am Ende auch noch lecker riecht und die Haut mit pflegt. Ich trage das Öl, bevor ich aus dem Haus gehe, einfach zwischen den Schenkeln und in dem Bereich, wo es am häufigsten scheuert, mit den Fingern auf und massiere es ein. Das ist alles. Hält bei mir auf alle Fälle ein paar Stunden, bevor es wieder erneuert werden muss.
Deo-Roller – habe ich vor dem Kokos-Öl gemacht. Funktioniert auch: einfach den Deo-Roller wie das Öl auf die entsprechenden Stellen auftragen, fertig. Ich persönlich mag jedoch das Öl lieber, da meine doch recht empfindliche Haut auf manche Deo-Sorten nicht gut reagiert hat.

Welche Materialien sind am Besten geeignet?

Zu guter Letzt noch ein kleiner Exkurs zu den Stoffen und den unterschiedlichen Materialien. Wenn es darum geht, das Schwitzen so gut es geht zu vermeiden, dann sind manche Stoffe hilfreicher wie andere.

Typische Sommerstoffe und perfekt für heiße Temperaturen sind Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen.

Die Baumwolle besitzt eine geringe Wärmeisolation, ist hautfreundlich, atmungsaktiv und nimmt Feuchtigkeit gut auf. Sie ist somit super für hohe Temperaturen im Sommer geeignet.

Leinen ist ebenfalls gut hautverträglich, feuchtigkeitsregulierend und zudem noch extrem reißfest, wodurch sie häufig bei Hosen, Röcken und auch Kleidern zum Einsatz kommt. Der Nachteil ist bekannt: Leinen knittert sehr stark, was viele Menschen nicht mögen.

Viskose ist eine meiner Lieblingsfasern, auch und gerade für den Sommer. Der Stoff liegt sehr angenehm auf der Haut, fällt super und ist sogar leicht kühlend. Im Vergleich zur Baumwolle leiert der Stoff nicht so stark beim Tragen aus, was gerade bei T-Shirts sehr angenehm ist.

Polyester und andere Kunststoffe sind im Hochsommer nicht ganz so ideal. Viele Menschen neigen dazu, unter den Stoffen stark zu schwitzen und häufig riecht es teilweise sogar unangenehm. Dünne Chiffon-Blusen aus reinem Polyester haben dazu noch das Problem, dass sie nicht anti-statisch sind und somit der Stoff ständig am Bauch klebt.

Verwendete Bilder: Banner & Stoffe-Grafik @rawpixel, Fotolia/AdobeStock, Styling-Grafik @T.Den_Team, Fotolia/AdobeStock, Oberes Bild Stoffe-Grafik @Pixabay, Restliche Bilder Privat.

Welcher Figurtyp bist Du?

Welcher Figurtyp bist Du?

Ganz häufig begegnen uns online Shopping-Hinweise aufgrund eines Figurtyps.
Da heißt es: “Bist Du ein A-Typ? Dann shoppe hier..”
Doch, was genau bedeutet das und wie soll uns das beim Einkaufen helfen?

Viele von uns bestellen ja online und vielleicht kennt ihr das?
An dem Modell sah das doch irgendwie viel netter und hübscher aus.Diesen Gedanken haben bestimmt einige von Euch schon gehabt. Aber – wir sind eben nicht alle gleich: Die eine hat mehr Busen, die endere mehr Po. Die nächste fühlt sich, als ob sie nur aus Bauch bestünde (hallo, ich!) und wieder andere beschweren sich über ihre viel zu kräftigen Oberschenkel.

Der Figurtyp ist keine Frage von Konfektionsgröße

Wichtig ist zu verstehen, dass es nicht von der jeweiligen Konfektionsgröße abhängt, wo mein Körperschwerpunkt liegt. Viele sagen sich, hätte ich fünf oder zehn Kilo weniger, dann sähe das sicher ganz anders aus. Doch halt – ganz richtig ist das so nicht. Wir werden nun mal alle mit einem für uns typischen Körperbau geboren. Dieser grundlegene Aufbau kann im Umfang mal mehr und mal weniger ausgeprägt sein. Am Ende sind die Proportionen immer gleich, egal welche Zahl uns die Waage anzeigt beziehungsweise wieviel Umfang der Körper besitzt.
Ein Beispiel: Bei mir liegt der Körperschwerpunkt in der Mitte – also in der Bauchregion. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass dieser auch bei einer erfolgreichen Abnahme immer noch der Schwerpunkt des Körpers ist. Zwar nicht mehr so ausgeprägt, denn alles andere rundherum hat ja auch an Umfang verloren, aber proportionsmäßig bin ich immer noch die Gleiche.

Was heißt das jetzt aber für uns?

Im ersten Schritt ist es erst einmal sinnvoll, den eigenen Körper- oder Figurtyp zu akzeptieren und nicht ihn verzweifelt verändern zu wollen. Der ist nun mal da und er gehört zu uns. Basta.
Wenn ich jetzt Klamotten wähle, die gut zu meinen Proportionen passen und die nicht noch etwas hervorheben, was ich lieber nicht betonen möchte, dann sage ich Euch: Man fühlt sich gleich viel wohler! Versprochen.

Welcher Typ bist Du? Du kannst Dich an den folgenden Illustrationen und Umschreibungen orientieren:

Wenn Du ein A-Typ bist, dann besitzt Du:

  • Schmale Schultern
  • Eine schmale Taille
  • Breite Hüften
  • Kräftige Oberschenkel

Dein Körperschwerpunkt: Hüfte & Po

Probiere doch mal:
Kleider und Röcke in A-Line
Deinen Oberkörper mit Schals, Tüchern oder Halsketten betonen
Shirts mit schönen Kragen-Lösungen und V-Ausschnitte
Gerade und nicht zu eng geschnittene Hosen und Jeans sowie Bootcut-Formen
Oberteile in hellen Farben und gerne gemustert
Unterteile dazu unifarben und eher in dunklen Farben

Wenn Du ein X-Typ bist, dann besitzt Du:

  • Schultern und Hüfte im ungefähr gleichen Umfang
  • Meist einen volleren Busen
  • Eine betonte, eher schmale Taille
  • Einen ausgeprägteren Po

Dein Körperschwerpunkt: Schultern & Hüfte

Probiere doch mal:
Wickelformen (Kleider, Blusen etc.)
Taillierte Schnitte bei Shirts, Blusen und Jacken
Tiefere Ausschnitte, die das Dekolleté gut zur Geltung bringen
Hosen mit hohem oder normalem Bund
Kleider, Westen, Capes oder Jacken mit Gürtel

Wenn Du ein H-Typ bist, dann besitzt Du:

  • Schultern, Oberkörper und Hüfte, die ungefähr eine Linie bilden
  • Keinen direkten Körperschwerpunkt
  • Einen natürlichen, sportlichen Look

Dein Körperschwerpunkt: keiner

Probiere doch mal:
Wasserfallausschnitte
Raffinierte Details wie Rüschen oder Falten
Weite Hosen bspw. Marlene- oder Palazzohosen
Kleider im Empirestil
Taillengürtel, um eine Körpermitte optisch zu erzeugen
Schmale, lange Jacken, gerne Trenchcoats mit Gürtel

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 Wenn Du ein O-Typ bist, dann besitzt Du:

  • Einen rundlichen Bauch
  • Breite Taille und Hüfte
  • Eher schmalere Beine

Dein Körperschwerpunkt: Bauch/Körpermitte

Probiere doch mal:
V-Ausschnitte oder weite Ausschnitte
Figurumspielende Oberteile, gerne in A-Form
Jacken und Blazer, die über die Hüfte reichen (nicht zu kurz)
Wickel- und Empirekleider
Schmale Hosen und Jeans
Hemdblusen oder Westen offen getragen über Tops

Wenn Du ein V-Typ bist, dann besitzt Du:

  • Eine ausgeprägte Schulterpartie
  • Volle Oberweite
  • Schmalere Taille & Hüften
  • Schmalere Beine

Dein Körperschwerpunkt: Schulter & Brust

Probiere doch mal:
Eher dunklere, unifarbige Oberteile
Shirts mit V-Ausschnitt
Jacken und Mäntel in A-Linie
Oberteile oder Kleider mit Schößchen
Auffälligere Unterteile mit schönem Muster
Hosen, die eng oder gerade geschnitten sind

Wenn Du Deinen Typ bestimmt hast, kannst Du sogar bei einigen Online-Anbietern bequem nach dem Buchstaben shoppen! Einige haben sogar eine zusammengestellte Auswahl sowie noch weitere Tipps und Vorschläge.

Im Übrigen: Bei einigen ist nur der O oder nur der H-Typ zu finden. Bist Du ein H-Typ und Du findest nur den O-Typ, dann bitte hieran mit orientieren. Und umgekehrt natürlich.

Ein Wort von mir zum Schluß:

Ich persönlich finde ja, dass diese Typen-Einteilung nur eine Richtungsempfehlung sein sollte. Und manchmal auch eine kleine Hilfe, wenn ich mir unsicher bin, wonach genau ich schauen sollte.

Am Besten hilft immer noch: Selbst anprobieren und schauen, ob Du Dich wohl fühlst!
Denn auch wenn eine Empfehlung Dir einen Schnitt oder einen bestimmten Ausschnitt-Typ ans Herz legt, muss das am Ende noch nicht heißen, dass Du Dich beim Tragen damit gut fühlst.

Entscheide also am Ende immer nach Deinem Gefühl!

Bademode für Mollige

Bademode für Mollige

Nicht nur im Sommer aktuell und gesucht: Die passende Bekleidung für den Strand, das Freibad, den Badesee, den nächsten Aquafitness-Kurs oder für das gemütliche Planschen in der Therme. Doch das Finden der passenden Bademode ist nicht immer so einfach. Das Angebot scheint vielfältig, häufig hat man jedoch das Gefühl, dass die Modelle auch in der Bademode für Mollige für alle möglichen Frauen geschneidert sind, aber nicht für die eigene Figur. Die (gefühlten) Problemzonen der Frau sind vielfältig:

Zu wenig Oberweite oder zu viel, zu kräftige Oberschenkel, zu kurze Beine, zu dicker Hintern, gar kein Hintern oder schlicht zu viel Bauch. Schwabbelige Oberarme, Cellulite, breite Hüften, keine Taille, zu langer Oberkörper oder zu breite Schultern… Die List ließe sich hier noch beliebig erweitern.

Findest Du Dich hier bei dem ein oder anderen Punkt wieder?

Doch keine Angst, die Bademode für mollige Frauen ist vielfältig und es gibt für jeden das richtige Modell.

 

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Bikini, Tankini, Badeanzug & Co.

Wenn es um Bademode geht, dann denken viele als Erstes an einen Bikini. Dieser Zweiteiler, der viel Haut zeigt, ist seit seinem modischen Durchbruch in den 60er Jahren sehr beliebt. Es gibt ihn in unterschiedlichen Farben und Formen, von sehr knappen Modellen bis hin zu Bikinis in großen Größen, die meist mit High-Waist, also mit höher geschnittenen Hosen ausgestattet sind. Als Mixkini bezeichnet man dabei im Übrigen ein komplettes, aufeinander abgestimmtes Sortiment an Ober- und Unterteilen, die man sich selbst zusammenstellen kann.

Badeanzüge sind statistisch gesehen besonders beliebt bei Frauen ab 40 Jahren. Aber auch jüngere Frauen bevorzugen den Einteiler, der heute nicht nur sportlich, sondern auch trendig im Design sein kann. Gerade in der Bademode für Mollige werden Badeanzüge häufig bevorzugt – beliebt auch Modelle mit Shaping-Einsätzen. Immer mehr an Beliebtheit erfreuen sich hingegeben Badekleider, die, wie der Name schon vermuten lässt, im oberen Teil wie ein Kleid gearbeitet sind und somit wunderbar Bauch und Hüfte umspielen sowie kaschieren.

Der Kompromiss zwischen dem freizügigen Bikini und dem klassischen Badeanzug wäre der Tankini. Dieser Zweiteiler besteht aus einem Bikini-Höschen und einem längeren Oberteil, welches in der Länge mindestens mit der Hose abschließt, meistens aber auch länger geschnitten ist. Der Vorteil liegt hier auf der Hand: Er überspielt geschickt den Bauch und zeigt nicht so viel Haut. Außerdem begrüßen viele Frauen das Zweiteilige des Tankinis als Vorteil beim An- und Ausziehen. In der Bademode für Mollige sind diese Modelle auch sehr beliebt.

Für viele ein unverzichtbarer Bestandteil im Sommer sind passende Tuniken, Strandkleider oder Pareos. Neben dem unbestreitbaren Vorteil des modischen I-Tüpfelchens, helfen diese Kleidungsstücke beim Kaschieren diverser Problemzonen. Tuniken sind als Strandmode für Mollige beliebt und werden oft als schnellen Überwurf genommen, wenn man vom Wasser wieder zurück zum eigenen Platz möchte.

Welches Modell passt zu mir?

Der H-Typ

Der H-Typ oder auch Rechteck genannt, besitzt keine eigene ausgeprägte Taille. Hier kann man mit dem richtigen Modell optisch ein wenig nachhelfen.

Wähle zum Beispiel einen Bikini, wo Ober- und Unterteil mit etwas mehr Details ausgestattet sind. Dies könnte ein Push-Up oben und Höschen mit Rockteil unten sein. Gerne auch alles mit Volants. Dadurch das hier am Oberkörper und der Hüfte viel los ist, zaubert dies optisch eine kurvenreichere Silhouette.

Badeanzüge sind für den H-Typ jedoch wie geschaffen. Hier solltest Du Modelle wählen, die eine Taille vortäuschen, wie zum Beispiel solche, die seitliche und abwärts gerichtete Streifen oder Muster besitzen. Von Vorteil ist auch ein schön ausgeschnittenes Dekolleté.

Wer’s tragen mag und kann: Ideal sind zum Beispiel auch Monokinis, also Badeanzüge mit seitlichen Cut-Outs.

Der O-Typ

Der O-Typ, auch Apfel genannt, besitzt eine runde Körperform und hat seinen Körperschwerpunkt am Bauch beziehungsweise in der Körpermitte sitzen. Hier gilt es schlicht vom Bauch ein wenig abzulenken.

Wer jetzt denkt: Bikini? Geht gar nicht…, der liegt falsch. Eine schöne hochgeschnittene Bikini-Hose, eine sogenannte High-Waist-Hose mit einem passenden Oberteil, schon ist der Look perfekt. Die hoch geschnittenen Hosen sind häufig auch mit einem Shaping-Einsatz versehen, sodass dies zusätzlich halt gibt. Wer ganz sicher sein will, wählt die Hose in einer dunklen Farbe, das kaschiert zusätzlich.

Ideal für den O-Typ sind Badeanzüge, Tankinis oder auch Badekleider. Alles das, was den Bauch ein wenig überspielt oder davon ablenkt. Es muss nicht immer unifarben Schwarz sein, auch gemustert geht. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass das Allover-Muster hier etwas größer und nicht zu kleinteilig gearbeitet ist.

Der A-Typ

 Der A-Typ, auch ab und zu Birne oder Dreieck genannt, besitzt eine ausgeprägtere Hüftpartie. Diese kann ganz leicht und mit ein paar kleinen Tricks kaschiert werden.

Damit optisch die Hüfte verkleinert wird, empfiehlt es sich – ob Bikini, Tankini oder Badeanzug – den unteren Part stets unifarben zu halten. Ideal sind dabei dunkle Farben wie Schwarz oder auch Marineblau. Im Brustbereich darf dabei mehr los sein.

Als Bikini-Oberteil ist ein Balconette oder ein Push-up sehr gut, da diese das Dekolleté hervorheben. Dazu darf hier gerne mit auffälligen Farben und oder Muster gespielt werden: Je auffälliger umso besser. Auch Volants und Rüschen helfen, den Blick weg von der Hüfte hin nach oben zu lenken. Das gibt auch für den Badeanzug oder Tankini: Oben Tamtam, unten eher ruhig.

Wer jetzt denkt, dass ein Pareo kaschierend wirkt, wenn dieser um die Hüfte gebunden wird, täuscht: So wird der Blick automatisch noch mehr auf die Hüftpartie gelenkt und Du erreichst das Gegenteil.

 

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Der V-Typ

Der V-Typ, auch liebevoll Erdbeere genannt, besitzt eine ausgeprägte und breitere Schulterpartie. Also eher einen athletischeren Körperbau.

Damit also die Schulterpartie ein wenig gemäßigt wird, gilt es hier einmal den Blick von den Schultern zu lenken. Dabei bieten sich Bikini-Röcke, sogenannte Skirtinis an, die meist ein wenig ausgestellt sind und somit optisch mehr Hüfte erzeugen. Den gleichen Effekt können auch Volants und Rüschen erzeugen.

Als Oberteil beim Bikini oder Badeanzug sind immer Varianten mit Neckholder oder geraden Ausschnitten (Bandeau) zu bevorzugen. Was auch sehr gut geeignet ist sind sogenannte One-Shoulder-Ausschnitte. Diese Asymmetrie hilft optisch den Schulterpart zu verschlanken und sieht zudem noch besonders trendig aus.

Dem V-Typ hilft übrigens der Pareo – wird dieser locker um die Hüften geschlungen, erreicht man hier einen optischen Ausgleich zur oberen Körperpartie. Also: Wickeln erlaubt!

Der X-Typ

Der X-Typ, auch Sanduhr genannt, besitzt eine ausgeprägte Taille. Hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt.

Beim Bikini solltest Du darauf achten, dass die Ausgewogenheit aus Ober- und Unterteil gegeben ist. Im Gegensatz zu andere Figurtypen möchtest Du ja nicht ablenken oder kaschieren. Ideal sind also solche Modelle, die optisch die vorhandene Taille schön wirken lassen.

Beim Badeanzug kann gerne auf solche Modelle zurückgegriffen werden, die in der Taille zum Beispiel Gürtel tragen oder schon tailliert geschnitten sind.

Die Vorzüge der harmonischen Sanduhr-Figur dürfen gerne hervorgehoben werden. Dabei helfen zum Beispiel auch weibliche, tiefe Ausschnitte.

Welcher Figurtyp bist Du?

Wenn Du es nicht weiß, dann mache doch einfach einen kleinen Test. Meinen ausführlichen Blogartikel inklusive Freebie mit der Anleitung zum Ausmessen findest Du hier:

Wo kann ich Bademode für Mollige kaufen?

Für all diejenigen, die jetzt Bademode für Mollige kaufen wollen, denen empfehle ich meinen kostenlosen Shopping-Guide.

Dieser beinhaltet vier PDF-Seiten voller Online-Shops mit der entsprechenden Größenrange (Konfektionsgröße + Cup-Größe) zur besseren Orientierung. Du findest hier Online-Shops, die auch Bademoden für Mollige und große Größen anbieten.

Von Konfektionsgröße 32 bis 64 oder von Cup AA bis J – hier findest Du Deine Übersicht.

Und das Beste? Die Links im PDF sind direkt anklickbar – durchstöbern, klicken, kaufen, baden gehen.

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Hochzeitsmode in großen Größen

Hochzeitsmode in großen Größen

Alle Jahre wieder – Hochzeiten in Hülle und Fülle. Es ist DAS Ereignis für Braut und Bräutigam und für alle Gäste ein besonderer Anlass. Selbstverständlich spielt die Mode dabei eine zentrale Rolle, egal ob Brautpaar oder Gast.

Die Braut – Muss es immer Weiß sein?

Tatsächlich sind Brautkleider nicht immer Weiß gewesen. Aber angefangen hat es wohl mit den Römern. Es ist dokumentiert, dass der Braut am Vorabend der Hochzeit eine weiße Tunika mit Schleier angelegt wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich jedoch das Outfit und auch die Farbe für die Braut stetig.

Im Mittelalter muss man davon ausgehen, dass die Brautkleider der Adelsdamen sehr bunt waren. Da hier mit vielen bunten und aufwändigen Stoffen der Wohlstand gezeigt wurde, war wohl das Motto “Je auffälliger, desto besser”. Die einfachen Leute trugen oft schlicht das beste Gewand, was die Garderobe hergab – eben das sogenannte “feine Kleid” oder “Sonntagskleid”. Häufig auch die Regionaltracht, die in der Regel nicht Weiß, sondern dunkel war. Im 16.Jahrhundert waren Brautkleider bei Adligen in Schwarz sehr beliebt. Der Einfluss kam aus Spanien, wo man Schwarz als Farbe und Zeichen für Frömmigkeit ansah. Erst später, als berühmte Damen wie Maria de Medici in hellen Farben vor den Altar traten, lösten helle Farben nach und nach die dunklen Töne ab.

Heute verstehen wir traditionell die Farbe Weiß als Brautfarbe, die Reinheit und Unschuld assoziiert. Doch das klassische Brautkleid, wie wir es heute kennen, gibt es im geschichtlichen Vergleich erst seit kurzer Zeit. Tatsächlich erst ab den 1920er Jahren etablierte sich im europäischen und westlichen Raum das weiße Brautkleid, so wie wir es heute kennen.

Heute ist die Brautmode vielfältig. Natürlich ist Weiß nach wie vor angesagt, neben Champagner-Farbtönen oder auch mutiger in Farbe. Ob klassisch schlicht, verspielt mit viel Spitze oder auch regional traditionell im Dirndl – die Auswahl ist groß.

Brautmode in großen Größen

Brautkleider für mollige Damen sind heute nicht mehr Mangelware. Es gibt viele spezialisierte Fachgeschäfte, die kräftigere Kundinnen perfekt beraten. Auch muss große Größe und klassisches Brautkleid kein Widerspruch sein. Wenn der richtige Schnitt gefunden ist, dann ist der Traum in Weiß für jede Frau mit dem entsprechenden Prinzessinnen-Feeling umsetzbar. Und am Ende des Tages gilt: Das beste Accessoire ist das Strahlen der Braut!

Meine Empfehlung daher: Wenn es ein klassisches Brautkleid sein soll, dann lohnt sich immer eine ausführliche Beratung in einem Fachgeschäft – idealerweise mit Fokus auf Plus Size oder Curvy Brautmode. Die gibt es sicherlich in allen Regionen Deutschlands.

Wer einfach nur ein schönes Kleid, vielleicht auch nicht viel Geld investieren will, der wird durchaus auch in klassischen Geschäften fündig. Viele große Größen – Spezialisten, wie beispielsweise Ulla Popken oder Sheego, haben Kleider für die Braut im Angebot.

Die Gäste – heute mal ein Kleid?

Nicht nur die Braut selbst, auch die Hochzeitsgäste haben häufig das Problem: Hilfe, ich brauche ein Outfit. Ganz häufig gönnen sich viele Frauen ein schönes, festliches Kleid zu diesem besonderen Anlass. Kaum ist die Einladung ausgesprochen, geht die Suche los. Gerade im Frühjahr und in Vorbereitung auf die Hochzeits-Saison finden sich viele Angebote rund um das Thema festliche Mode. Es muss nicht immer das Fachgeschäft sein. Schöne Abend- oder Cocktailkleider finden sich fast überall in Hülle und Fülle.

An sich gibt es keine Tabus, aber es gilt: Weiß ist der Braut vorbehalten.

Ein gutsitzendes Kleid in einer Konfektionsgröße 46+ zu finden, ist heute Gott sei Dank auch nicht mehr schwierig. Festliche Kleider für große Größen, ob mini, knielang oder maxi, sind heute bei vielen Anbietern schon standardmäßig im Programm. Hier gilt es sich nur zu entscheiden, welche Form und welche Farbe das Kleid haben soll. Eher dezent und schlicht oder darf es durch Pailletten ein wenig glitzern? Soll das Rockteil schwingen oder eng anliegen? Ärmellos oder Oberarm-bedeckend? Muster oder eher unifarben?

Aber es muss natürlich nicht zwingend ein Kleid sein. Viele sind im Alltag auch eher der Hosen-Typ, ziehen weder Röcke noch Kleider an und möchten dies auch nicht für ein Fest ändern. Man sollte sich an diesem besonderen Tag wohl fühlen und in der Regel sich nach seiner Art auch kleiden. Schicke Hosen, Hosenanzüge und Blusen sowie Tuniken in der Mode für Mollige gibt es zuhauf.

Häufig wird die Variante: schlichte Hose und auffälligeres Oberteil gewählt. Dies kann ein schönes Muster oder aber auch aufgesetzte Pailletten oder eingearbeitete Spitzen oder Applikationen sein. Spitze und Pailletten sind an sich sehr beliebt, sie verleihen jedem Outfit mitunter das besondere Etwas. Dazu fließende Stoffe wie Chiffon oder glänzend-schillernde Materialien wie Satin werden häufig und gerne verwendet.

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Jerseykleider

Jerseykleider

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da konnte ich mit Kleidern für mich persönlich nichts anfangen.

Ich habe immer gedacht: “Ich bin so gar kein Kleidertyp”

Rückblickend glaube ich, dass dies mehr mit der Mangel an Möglichkeiten anstelle meines eigenen Typs zu tun hatte. Oder auch an dem “nicht-wissen-was-und-wie”.

Heute gibt es unzählige Kleidertypen für den Alltag, meist als bequeme Jersey-Varianten. Ich habe einige davon im Schrank und ziehe diese, ob Sommer oder Winter, tatsächlich super gerne an. Dankbar bin ich auch dafür, dass Kleider für Mollige in die Kollektionen der meisten Anbieter Einzug gehalten haben und man heute so auch mit einer Größe 56 eine wirklich gute Auswahl hat. Ja, auch in den Angeboten der einschlägigen Lebensmittel-Discounter gibt es statt langweiliger Blue-Jeans mit unifarbenem T-Shirt auch ab und zu Jerseykleider für große Größen im Angebot.

Was ist ein Jerseykleid?

Als Jerseykleid wird nicht eine bestimmte Kleiderform bezeichnet, sondern kennzeichnet all diejenigen Kleider, die aus einem Jerseymaterial gearbeitet sind. Das können somit kurze, lange, weite oder ganz enge Kleider sein. Die Form macht dabei keinen Unterschied.

Kleine Stoffkunde – was genau ist eigentlich Jersey?

Als Jersey bezeichnet man einen Stoff, der gestrickt oder gewirkt wird. Meist sind die verwendeten Garne Baumwoll- oder Viskose-Fasern, aber auch synthetische Stoffe wie Polyester werden heutzutage gerne verwendet. Garn-Mischungen oder auch zugefügte Elasthan-Anteile sind dabei nicht selten.

Er findet sich bei T-Shirts genauso wie bei Unterwäsche wieder. Der Stoff selbst ist elastisch, atmungsaktiv und dazu noch pflegeleicht. Und er lässt sich angenehm auf der Haut tragen.

Seinen Namen verdankt der Jersey im Übrigen der gleichnamigen Kanalinsel zwischen Frankreich und England. Hier wurden die ersten Jerseystoffe, damals noch aus eher grober Wolle heimischer Schafe, hergestellt.

Kleider für Mollige – gibt es da spezielle Schnitte?

In der Mode für Mollige gibt es unzählige Kleiderarten, die sich nicht von den Schnitten der kleineren Größen unterscheiden. Ich sage ja immer: Da ist einfach nur mehr Stoff dran. Nicht mehr und nicht weniger.

Ob ein Kleidertyp bei Dir gut oder eher nicht so gut ausschaut, hängt davon ab, wo Deine Problemzonen sind und auch an deiner Körpergröße. Alles also eine Sache der richtigen Proportionen.

Mini, Midi, Maxi – welche Länge darf’s denn sein?

Ich besitze am häufigsten tatsächlich Jerseykleider in der knieumspielenden Länge (Midi). Für den Sommer liebe ich zudem lange Maxikleider – die verstecken meine nicht so hübsch anzusehenden Beine und sind trotzdem luftig. Sonst kommt auch unter einem knielangen Kleid bei mir immer eine Leggings drunter.

Grundsätzlich habe ich mit meiner Körpergröße von 1,75 m selten Probleme die richtige Länge zu finden.

Solltest Du jedoch kleiner sein, dann empfiehlt sich: “In der Kürze liegt die Würze”. Ich würde entweder zu speziellen Kurzgrößen oder eher zum kurzen Modell greifen – in der Regel nicht länger als knieumspielend, sonst staucht das zu sehr. Generell eignen sich Kleider in A-Line oder im Empire-Stil am besten, da diese die Taille optisch nach oben verlagern.

Hoch geschlossen oder freizügig – die unterschiedlichen Ausschnitte

Die häufigsten Ausschnitte sind sicherlich der klassische Rundhals- oder V-Ausschnitt. Daneben gibt es eine Vielzahl von Varianten, wie zum Beispiel den U-Boot-, den Wasserfall- oder den herzförmigen Ausschnitt.

Besitzt Du beispielsweise einen eher großen Busen, dann ist ein V- oder Herzausschnitt sehr gut für Dich geeignet. Ein halsnaher und hochgeschlossener Ausschnitt würde die Oberweite noch größer aussehen lassen.

Die Sache mit der Ärmellänge – Oberarm zeigen oder nicht?

Ich kenne viele, die stets ihre Oberarme verstecken, da diese nicht so durchtrainiert, in ihren Augen zu dick oder auch eher als “Winkearme” bezeichnet werden könnten. Und ja, bei mir kommen beispielsweise auch noch Dehnungsstreifen dazu. Was aber tun, wenn das auserkorene Kleid nun mal ärmellos ist? Wer sich absolut unwohl fühlt, kann sich mit einem kleinen Cardigan oder Bolero aushelfen. Das geht im Winter genauso wie im Sommer.

Andernfalls darauf achten, dass die Ärmellänge, die für Dich richtige ist. Flügel- oder Volant-Ärmel oder ein elegant durchsichtiger Spitzenärmel peppen das Jerseykleid zudem auf und kaschieren ganz nebenbei.
A, V, X, O & H – das passende Kleid für Deinen Figurtyp

Auf die richtigen Proportionen kommt es an. Kennst Du schon Deinen Figurtyp?

Wenn nicht, kannst Du hier klicken und es ganz einfach herausfinden.


Die unterschiedlichen Kleiderformen – welche passt zu mir?

Jerseykleider selbst unterscheiden sich in punkto Ausgangsmaterial, Farben, Muster, Stil und natürlich den einzelnen Schnitten. Meistens lassen sich gewisse Grundschnitte immer wieder erkennen. Die Jerseykleider selbst werden ja nicht jede Saison neu erfunden, sondern ändern sich in der Regel nur nach Trend im äußeren Erscheinungsbild. Gute Marken haben darüber hinaus immer die gleiche Passform, was es einfacher für Dich macht: Eine Kleiderform gefunden, sollte diese dann in allen Farbvarianten gleich passen.

Wie Du die erkennst und welche für Dich die passenden sein könnten, dazu komme ich jetzt.

Der gerade Schnitt

Gerade Schnitte sind ein Klassiker und deswegen auch häufig zu finden.

In der Business- oder Abendmode ist das gerade geschnittene Kleid auch als Etuikleid bekannt.

Etui ist dabei eher sehr eng und figurbetont.

Gerade geschnittene Jerseykleider in großen Größen sind dabei in der Regel figurumspielend, also nicht wie eine zweite Haut enganliegend. Natürlich gibt es knalleng auch, aber meist finden sich die gemäßigten Varianten.

Ich persönlich trage gerade Schnitte sehr gerne. Auch in der Maxi-Kleid-Version (gerader Schnitt von oben nach unten) ist dies meine bevorzugte Wahl.

Etui ist vielleicht nicht ganz die beste Wortwahl, aber an der Silhouette des Kleides könnt ihr Euch gut orientieren.

Schöner Figurschmeichler – die A-Linie

Die A-Linie ist sehr häufig anzutreffen. Ein Grund mag sein, dass der nach unten hin weiter ausgestellte Rockteil geschickt kleine Pölsterchen an Hüfte und Oberschenkel kaschiert.

Gerade der A-Typ, der hier seine Haupt-Problemzone hat, kann mit einem solchen Jerseykleid nichts falsch machen.

Die Länge variiert hier auch stark. Von sehr kurzen Kleidern, die mehr Tunika als Kleid sind, bis hin zu wadenlangen Modellen ist hier alles dabei.

Für mich ist die Variante die knapp ums Knie herum endet die Schönste. Ich habe aber auch Modelle, die sehr kurz sind. Diese trage ich dann meist eher als eine Art Tunika-Ersatz mit sehr schmalen Hosen.

Setzt Kurven schön in Szene – das Wickelkleid

Immer gut gewickelt …

Häufig sind Wickelkleider aus Jersey jedoch lediglich in Wickeloptik und weniger wirklich zum Wickeln.

Ich kann mich erinnern, dass ich mal so ein richtiges gewickeltes Teil hatte: War ein wenig nervig, bis man den Stoff richtig um sich drum hatte. Und ich hatte immer Angst, dass sich der Knoten von selbst wieder auflöst.

Daher sind diese “Fake”-Wickelkleider sehr viel praktischer. Sie machen immer ein fantastisches Dekolleté und – auch wenn man das häufig nicht glaubt – umspielen und kaschieren perfekt die Körpermitte.

Am Schönsten sind die Wickelkleider mit der seitlichen Raffung und knielang. Es gibt auch Modelle, die anstelle des Knoten auch besondere Applikationen, wie zum Beispiel glitzernde Strass-Steinchen, besitzen.

Kleider mit Teilungsnaht

Diese Kleider-Arten sind häufig anzutreffen. Entweder sitzt die Teilungsnaht auf der Taille oder direkt unterhalb der Brust. Du wirst sagen, Naht ist gleich Naht – warum mache ich hier also einen Unterschied?

Ganz einfach: Für Personen mit eher viel Bauch sieht die Naht in der Taille meist unvorteilhaft aus, da diese genau die Problemzone hervorhebt und betont. In diesem Fall ist Empire, also die Naht direkt unterhalb der Brust, besser. Für kleine Frauen bietet sich das Empire-Kleid ebenfalls an, da es optisch die Taille verlängert.

Die Swing-Variante ist perfekt für alle, die zum Beispiel eine ausgeprägtere Hüfte und Oberschenkel (A-Typ) besitzen. Diese Partie wird geschickt mit dem weit schwingendem Rock überspielt.

Alltag oder Party – Jersey geht immer!

Am Ende gibt es für mich da keinen Unterschied. Ich trage gerne Kleider und achte immer mehr darauf, dass diese eher aus Jersey sind. Meine Erfahrungen sind da an sich positiver.

So habe ich Modelle in den unterschiedlichsten Materialien (von Baumwolle über Viskose bis hin zu Polyester), Längen, Formen und Farben.

Dabei besitze ich drei unterschiedlich einfach schwarze Modelle, die sich für jeden Anlass unterschiedlich kombinieren und stylen lassen. Mit einer Jeansjacke für die Freizeit, einem Blazer fürs Büro oder einem festlichen Bolero mit viel Glitzer für festliche Anlässe. So einfach kann das gehen!

Deswegen bleibe ich dabei:

Jerseykleider sind meine Lieblinge im Schrank – bequem, vielseitig und wunderbar kombinierbar.