Tücher und Schals Accessoire für große Größen

Tücher und Schals Accessoire für große Größen

Tücher und Schals sind beliebte Accessoires und können wunderbar genutzt werden, um kleine Problemzonen zu kaschieren, ein Outfit farblich aufzupeppen oder schlicht, um den Hals zu wärmen. Ich persönlich besitze Unmengen unterschiedlicher Tücher und Schals, in verschiedenen Farben, Mustern, Materialien und Größen. Und ich liebe es, diese immer wieder neu einzusetzen und meine Outfits dadurch abzurunden. Es ist natürlich konfektionsgrößenunabhängig, aber gerade Frauen in großen Größen und mit etwas molliger Figur können mit diesem Accessoire kleine Problemzonen wegzaubern und kaschieren. Da mollige Frauen zudem die Tendenz haben, etwas dunklere Farben zu tragen, bieten sich Tücher und Schals perfekt dazu an, Farbakzente mit ins Spiel zu bringen.

Schal, Tuch oder Loop – wo genau sind hier die Unterschiede?

Schals und Tücher werden gemeinhin mit einem Wort genannt. Dabei können beide sehr unterschiedlich sein und in sehr verschiedenen Formen, Materialien und Farben daherkommen. Hier also eine kleine Warenkunde.

Loop

Der Loop ist ein sehr beliebtes Tuch-Accessoire. Er ist vom Begriff her ein Schlauchschal, was bedeutet, er ist an einer Ecke ringförmig zusammengenäht oder als Strick/Woll-Variante rundgestrickt. Er besitzt eine feste Länge und kann meist ein- oder zweimal um den Hals geschlungen werden.

Halstuch

Der korrekte Begriff für die Tücher, die wir in verschiedenen Größen in der Schublade besitzen wäre tatsächlich Halstuch. Da es, wie der Name unlängst vermuten lässt, ein Tuch für um den Hals ist. Tücher sind in der Regel quadratisch oder rechteckig gearbeitet.

Ein quadratisches Halstuch gibt es in verschiedenen Größen. Die kleinen quadratischen Tücher im Format 50x50cm sind auch als sogenanntes „Nikituch“ bekannt und diese werden oft aus hochwertiger Seide oder in Baumwolle angeboten.

Die großen, quadratischen Tücher gibt es bis zu XL-Formaten von zum Beispiel 130x130cm oder größer. Diese können vielfältig gewickelt und geknotet werden. Im Internet findet man unzählige Ideen. Ich stelle Dir heute in meinem kleinen Video ein paar Varianten vor, wie Du die großen Tücher um den Hals wickeln, binden oder knoten kannst.

Viel Spaß. 🙂

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Schal

Der klassische Schal ist sicherlich gestrickt. Das rührt daher, dass das ursprüngliche Kleidungsstück zu den Bewohnern der indischen Region Kaschmir gehörte und dort im 17.Jahrhundert das erste Mal schriftlich erwähnt wurde.

Der Schal besitzt eine längliche rechteckige Form. Ob gestrickt, gewebt oder gefilzt, ob bunt oder uni, ob mit oder ohne Fransen: die Vielfalt für Sommer wie Winter ist reichhaltig. Und nicht jeder Schal ist gleich lang, denn auch hier gibt es Unterschiede in Breite und Länge.

Aber wie wickelt man sich diesen am besten um den Hals? Auch hier gibt es ein Video mit ein paar Anregungen und Tragevarianten zum Nachmachen. Viel Spaß.

Die richtigen Tücher und Schals für jeden Figurtyp

A-Typ:

Hier sollte das Tuch oder der Schal den Oberkörper fülliger machen, um so von den kräftigen Hüften und Oberschenkeln abzulenken. Sehr gut sind daher Loops oder Schals und Tücher, die voluminös um die Schultern gewickelt werden.

V-Typ:

Um die breiten Schultern und den stärker ausgeprägten Oberkörper zu kaschieren, bieten sich hier lange Schals an, die lose herunterhängen oder mit einem Krawattenknoten gebunden werden. Voluminöse Tücher und Schals sind eher nicht zu empfehlen.

H-Typ:

Da der H-Typ einen kaum erkennbaren Körperschwerpunkt hat, kann er mit Tüchern oder Schals sehr gut eine ausgeprägtere Oberweite schaffen. Hier eignen sich Tücher, die in Wasserfall-Optik gebunden werden und so voluminöser im Schulterbereich liegen.

O-Typ:

Da der O-Typ seinen Schwerpunkt in der Körpermitte und somit häufig am Bauch hat, eignen sich lange, schmale Tücher, die lose herunterhängend den Bauch kaschieren. Ist die Oberweite nicht stark ausgeprägt eignen sich großzügig drapierte Tücher oder Loops, die somit den Brustbereich optisch vergrößern und vom Bauch ablenken.

X-Typ:

Für den X-Typ gilt: Fast alles ist erlaubt. Einzig zu voluminöse Schals und Tücher, die den Oberkörper zu stark betonen, sind unvorteilhaft. Hier wird die Sanduhr-Silhouette unvorteilhaft ergänzt. Idealer sind körpernah getragene Tücher oder Schals, die um den Hals gewickelt oder über die Schulter geworfen werden, ohne zu viel Volumen zu erzeugen.

Mit Tüchern und Schals Outfits für große Größen geschickt aufpeppen

Grundsätzlich bist Du nicht so der Farbentyp? Bei Dir ist alles etwas gedeckter und eher unifarben? Das ist völlig okay. Dann verwende doch ein farbiges oder gemustertes Tuch, um einen Farbakzent im Outfit unter zu bringen.

Oder Du trägst gerne gemustert? Dann nimm ein farblich passendes Tuch, um zum Beispiel von zu wenig Oberweite abzulenken oder um den Bauch damit etwas zu kaschieren. Dazu einfach einen länglichen Schal lose herunter hängen lassen.

Generell kann man mit dem richtigen Tuch jedes Outfit aufpeppen.

Ich persönlich nutze Tücher einmal um Farben wiederholen zu lassen (zum Beispiel ein Farbton aus dem Muster der Bluse ), Basic-Outfits den letzten Pfiff zu verleihen, um zu kaschieren oder auch einfach nur, um es warm um den Hals zu haben 😉

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Bademode für Mollige

Bademode für Mollige

Nicht nur im Sommer aktuell und gesucht: Die passende Bekleidung für den Strand, das Freibad, den Badesee, den nächsten Aquafitness-Kurs oder für das gemütliche Planschen in der Therme. Doch das Finden der passenden Bademode ist nicht immer so einfach. Das Angebot scheint vielfältig, häufig hat man jedoch das Gefühl, dass die Modelle auch in der Bademode für Mollige für alle möglichen Frauen geschneidert sind, aber nicht für die eigene Figur. Die (gefühlten) Problemzonen der Frau sind vielfältig:

Zu wenig Oberweite oder zu viel, zu kräftige Oberschenkel, zu kurze Beine, zu dicker Hintern, gar kein Hintern oder schlicht zu viel Bauch. Schwabbelige Oberarme, Cellulite, breite Hüften, keine Taille, zu langer Oberkörper oder zu breite Schultern… Die List ließe sich hier noch beliebig erweitern.

Findest Du Dich hier bei dem ein oder anderen Punkt wieder?

Doch keine Angst, die Bademode für mollige Frauen ist vielfältig und es gibt für jeden das richtige Modell.

 

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Bikini, Tankini, Badeanzug & Co.

Wenn es um Bademode geht, dann denken viele als Erstes an einen Bikini. Dieser Zweiteiler, der viel Haut zeigt, ist seit seinem modischen Durchbruch in den 60er Jahren sehr beliebt. Es gibt ihn in unterschiedlichen Farben und Formen, von sehr knappen Modellen bis hin zu Bikinis in großen Größen, die meist mit High-Waist, also mit höher geschnittenen Hosen ausgestattet sind. Als Mixkini bezeichnet man dabei im Übrigen ein komplettes, aufeinander abgestimmtes Sortiment an Ober- und Unterteilen, die man sich selbst zusammenstellen kann.

Badeanzüge sind statistisch gesehen besonders beliebt bei Frauen ab 40 Jahren. Aber auch jüngere Frauen bevorzugen den Einteiler, der heute nicht nur sportlich, sondern auch trendig im Design sein kann. Gerade in der Bademode für Mollige werden Badeanzüge häufig bevorzugt – beliebt auch Modelle mit Shaping-Einsätzen. Immer mehr an Beliebtheit erfreuen sich hingegeben Badekleider, die, wie der Name schon vermuten lässt, im oberen Teil wie ein Kleid gearbeitet sind und somit wunderbar Bauch und Hüfte umspielen sowie kaschieren.

Der Kompromiss zwischen dem freizügigen Bikini und dem klassischen Badeanzug wäre der Tankini. Dieser Zweiteiler besteht aus einem Bikini-Höschen und einem längeren Oberteil, welches in der Länge mindestens mit der Hose abschließt, meistens aber auch länger geschnitten ist. Der Vorteil liegt hier auf der Hand: Er überspielt geschickt den Bauch und zeigt nicht so viel Haut. Außerdem begrüßen viele Frauen das Zweiteilige des Tankinis als Vorteil beim An- und Ausziehen. In der Bademode für Mollige sind diese Modelle auch sehr beliebt.

Für viele ein unverzichtbarer Bestandteil im Sommer sind passende Tuniken, Strandkleider oder Pareos. Neben dem unbestreitbaren Vorteil des modischen I-Tüpfelchens, helfen diese Kleidungsstücke beim Kaschieren diverser Problemzonen. Tuniken sind als Strandmode für Mollige beliebt und werden oft als schnellen Überwurf genommen, wenn man vom Wasser wieder zurück zum eigenen Platz möchte.

Welches Modell passt zu mir?

Der H-Typ

Der H-Typ oder auch Rechteck genannt, besitzt keine eigene ausgeprägte Taille. Hier kann man mit dem richtigen Modell optisch ein wenig nachhelfen.

Wähle zum Beispiel einen Bikini, wo Ober- und Unterteil mit etwas mehr Details ausgestattet sind. Dies könnte ein Push-Up oben und Höschen mit Rockteil unten sein. Gerne auch alles mit Volants. Dadurch das hier am Oberkörper und der Hüfte viel los ist, zaubert dies optisch eine kurvenreichere Silhouette.

Badeanzüge sind für den H-Typ jedoch wie geschaffen. Hier solltest Du Modelle wählen, die eine Taille vortäuschen, wie zum Beispiel solche, die seitliche und abwärts gerichtete Streifen oder Muster besitzen. Von Vorteil ist auch ein schön ausgeschnittenes Dekolleté.

Wer’s tragen mag und kann: Ideal sind zum Beispiel auch Monokinis, also Badeanzüge mit seitlichen Cut-Outs.

Der O-Typ

Der O-Typ, auch Apfel genannt, besitzt eine runde Körperform und hat seinen Körperschwerpunkt am Bauch beziehungsweise in der Körpermitte sitzen. Hier gilt es schlicht vom Bauch ein wenig abzulenken.

Wer jetzt denkt: Bikini? Geht gar nicht…, der liegt falsch. Eine schöne hochgeschnittene Bikini-Hose, eine sogenannte High-Waist-Hose mit einem passenden Oberteil, schon ist der Look perfekt. Die hoch geschnittenen Hosen sind häufig auch mit einem Shaping-Einsatz versehen, sodass dies zusätzlich halt gibt. Wer ganz sicher sein will, wählt die Hose in einer dunklen Farbe, das kaschiert zusätzlich.

Ideal für den O-Typ sind Badeanzüge, Tankinis oder auch Badekleider. Alles das, was den Bauch ein wenig überspielt oder davon ablenkt. Es muss nicht immer unifarben Schwarz sein, auch gemustert geht. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass das Allover-Muster hier etwas größer und nicht zu kleinteilig gearbeitet ist.

Der A-Typ

 Der A-Typ, auch ab und zu Birne oder Dreieck genannt, besitzt eine ausgeprägtere Hüftpartie. Diese kann ganz leicht und mit ein paar kleinen Tricks kaschiert werden.

Damit optisch die Hüfte verkleinert wird, empfiehlt es sich – ob Bikini, Tankini oder Badeanzug – den unteren Part stets unifarben zu halten. Ideal sind dabei dunkle Farben wie Schwarz oder auch Marineblau. Im Brustbereich darf dabei mehr los sein.

Als Bikini-Oberteil ist ein Balconette oder ein Push-up sehr gut, da diese das Dekolleté hervorheben. Dazu darf hier gerne mit auffälligen Farben und oder Muster gespielt werden: Je auffälliger umso besser. Auch Volants und Rüschen helfen, den Blick weg von der Hüfte hin nach oben zu lenken. Das gibt auch für den Badeanzug oder Tankini: Oben Tamtam, unten eher ruhig.

Wer jetzt denkt, dass ein Pareo kaschierend wirkt, wenn dieser um die Hüfte gebunden wird, täuscht: So wird der Blick automatisch noch mehr auf die Hüftpartie gelenkt und Du erreichst das Gegenteil.

 

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Der V-Typ

Der V-Typ, auch liebevoll Erdbeere genannt, besitzt eine ausgeprägte und breitere Schulterpartie. Also eher einen athletischeren Körperbau.

Damit also die Schulterpartie ein wenig gemäßigt wird, gilt es hier einmal den Blick von den Schultern zu lenken. Dabei bieten sich Bikini-Röcke, sogenannte Skirtinis an, die meist ein wenig ausgestellt sind und somit optisch mehr Hüfte erzeugen. Den gleichen Effekt können auch Volants und Rüschen erzeugen.

Als Oberteil beim Bikini oder Badeanzug sind immer Varianten mit Neckholder oder geraden Ausschnitten (Bandeau) zu bevorzugen. Was auch sehr gut geeignet ist sind sogenannte One-Shoulder-Ausschnitte. Diese Asymmetrie hilft optisch den Schulterpart zu verschlanken und sieht zudem noch besonders trendig aus.

Dem V-Typ hilft übrigens der Pareo – wird dieser locker um die Hüften geschlungen, erreicht man hier einen optischen Ausgleich zur oberen Körperpartie. Also: Wickeln erlaubt!

Der X-Typ

Der X-Typ, auch Sanduhr genannt, besitzt eine ausgeprägte Taille. Hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt.

Beim Bikini solltest Du darauf achten, dass die Ausgewogenheit aus Ober- und Unterteil gegeben ist. Im Gegensatz zu andere Figurtypen möchtest Du ja nicht ablenken oder kaschieren. Ideal sind also solche Modelle, die optisch die vorhandene Taille schön wirken lassen.

Beim Badeanzug kann gerne auf solche Modelle zurückgegriffen werden, die in der Taille zum Beispiel Gürtel tragen oder schon tailliert geschnitten sind.

Die Vorzüge der harmonischen Sanduhr-Figur dürfen gerne hervorgehoben werden. Dabei helfen zum Beispiel auch weibliche, tiefe Ausschnitte.

Welcher Figurtyp bist Du?

Wenn Du es nicht weiß, dann mache doch einfach einen kleinen Test. Meinen ausführlichen Blogartikel inklusive Freebie mit der Anleitung zum Ausmessen findest Du hier:

Wo kann ich Bademode für Mollige kaufen?

Für all diejenigen, die jetzt Bademode für Mollige kaufen wollen, denen empfehle ich meinen kostenlosen Shopping-Guide.

Dieser beinhaltet vier PDF-Seiten voller Online-Shops mit der entsprechenden Größenrange (Konfektionsgröße + Cup-Größe) zur besseren Orientierung. Du findest hier Online-Shops, die auch Bademoden für Mollige und große Größen anbieten.

Von Konfektionsgröße 32 bis 64 oder von Cup AA bis J – hier findest Du Deine Übersicht.

Und das Beste? Die Links im PDF sind direkt anklickbar – durchstöbern, klicken, kaufen, baden gehen.

So einfach geht das. Das interessiert Dich?

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Leggings – bequem und vielseitig

Leggings – bequem und vielseitig

Die Leggings ist tatsächlich eines meiner liebsten Basic-Teile im Schrank. Ich persönlich bin absoluter Fan dieses einfachen, aber kombinationsstarken und bequemen Kleidungsstücks. Dabei gibt es viele, die eine Leggings überhaupt nicht in Betracht ziehen oder – wenn überhaupt – nur zuhause auf der Couch anziehen.

Ich sage: Das muss nicht sein.

Deswegen heute ein kleines Plädoyer für dieses herrlich bequeme Teil.

Früher beliebtes Beinkleid für Männer

Man mag es kaum glauben, aber in der moderelevanten Geschichte wurden Leggings anfänglich meist von Männern getragen. Das Kleidungsstück kam in Nordamerika, Europa und auch in Asien vor und diente meist schlicht als Schutz vor Kälte. Wir kennen sicherlich die Bilder aus dem Mittelalter, in denen Frauen zwar stets lange, Männer aber häufig kürzere Kleidungsstücke, ja fast schon wie Miniröcke trugen. Die passenden Beinkleider darunter waren der Leggings wie wir sie heute kennen sehr ähnlich.

Leggings aus Wildleder wurden von nordamerikanischen Indianerstämmen getragen. Das Material trug hier dazu bei, dass die Beine neben der Kälte auch geschützt waren vor beispielsweise Dornen, Stacheln der Kakteen oder auch Schlangenbissen oder Zecken.

Aerobic sei Dank – Mode Hype in den 80er Jahren

Wer kennt die Bilder nicht? Hüpfende Menschen, alle mit Leggings, kurzem Top und dem damals so typischen Stirnband: Die Aerobic-Welle in den 80er Jahren verhalf der bis dahin fast schon vergessenen Leggings zu neuem Ruhm.

Bald schon wurden sie nicht nur in den Fitnessstudios getragen und gelangten auf die Straße: Kombiniert mit High Heels und Blazer schafften sie es sogar bis in die Büros.

Irgendwann in den 90er Jahren wurden Leggings wieder out und fast schon als Modesünde abgetan. Zu diesem Zeitpunkt waren sie – wenn man von dem Sportbereich mal absieht – aus den Läden wieder komplett verschwunden. Und es dauerte einige Zeit, bis ungefähr ab 2006 die Leggings wieder nach und nach in den Kollektionen und später auch in unseren Kleidungsschränken wiederauftauchte.

Tatsächlich kann ich mich noch an die ersten Teile erinnern, die in den Schaufenstern zu sehen waren. Damals regte ich mich noch gegenüber einer Freundin mit der Aussage auf: “Wer trägt denn bitte sowas? Das wird sich nie wieder so stark durchsetzen.”

Heute muss ich darüber nur schmunzeln, denn tatsächlich besitze ich derzeit mehr Leggings als normale Hosen im Schrank. So kann man sich selbst täuschen. Hätte mir das damals jemand prophezeit, diesen hätte ich mit Sicherheit ausgelacht.

 

Leggings ist nicht gleich Leggings

Heute gibt es unzählige Varianten des beliebten Klassikers. Von einfachen, unifarbenen Leggings bis hin zu Leggings aus Leder oder hochwertigem Funktionsmaterial für den Sportbereich.

Basic-Leggings

Hierunter verstehe ich eine häufig preisgünstige Leggings aus Baumwolle oder Viskose mit Elasthan, die fast überall zu bekommen ist. Im Bereich der Mode für Mollige sind das in der Regel schwarze Leggings. Diese gibt es dann nicht nur in knöchellang, auch in dreiviertel (Mitte Wade) oder der sogenannten Caprihosen-Länge (knapp unterhalb Knie).

Im Sommer sind diese für mich ein wunderbarer Kombi-Partner unter kurzen Kleidern oder Tuniken, sowie auch zu Tops oder T-Shirts. Und mal Hand aufs Herz, wer kennt das nicht? Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen sind Kleider ohne Leggings ein wenig schwierig – ich nutze die eben auch, damit keine Reibestellen an den Oberschenkeln entstehen.

Aber die Passformen sind hier jedoch nicht ganz so einfach, da die ja perfekt passen muss – quasi wie eine zweite Haut (Ewiges Rutschen ist ein No-Go und dazu noch super nervig). Für mich persönlich sind Leggings von H&M diejenigen, die am besten für mich passen. Deswegen kaufe ich die meist immer gleich zwei- oder dreifach.

 

Bedruckte Leggings

Einfach nur Schwarz wäre ja auf Dauer auch langweilig. Und damit meine ich nicht andere Farben, sondern gemusterte beziehungsweise bedruckte Leggings.

Das ist jedoch ein Thema, an das sich viele in großen Größen nicht so richtig rantrauen. Dabei kommt es immer auch so ein wenig drauf an, welche Art von Muster es ist und welcher Figurtyp ich bin. Diejenigen, die ihre Problemchen eher in der unteren Körperhälfte, also Beine und Po haben, fahren meist besser mit unifarbenen Hosen.

In meinem Fall sind schmale Passformen bei Hosen besser (O-Typ) und ich greife dabei gerne auf Legging-Typen zurück, die beispielsweise auch ein Trendthema aufgreifen. Zum Beispiel trage ich zurzeit gerne eine Legging mit Glencheck-Muster. Dazu ist diese noch aus dickerem Stoff gearbeitet, sodass die perfekt im Herbst zu tragen ist.

Ob wie hier mit Stiefeletten oder auch mit Sneakers oder Stiefeln kombiniert. Wichtig ist mir dabei immer nur, dass das Oberteil dazu über den Po reicht.

 

Sport-Leggings

Auch häufiger unter der Bezeichnung “tights” oder “tight” anzutreffen. Dieser Begriff kommt aus dem englischen von dem Begriff tight, der “eng” bedeutet.

Die Materialien der Leggings für den Sportbereich unterscheiden sich häufig auch nach Sportart. Hier geht es meist um den funktionellen Aspekt: Neben atmungsaktiven Materialien, die schnell trocknend und feuchtigkeitsregulierend sind, gibt es Details wie reflektierende Paspeln oder kleine, eingearbeitete Taschen, um Schlüssel oder Geld zu verstauen.

 

Jeggings oder Leggins in Jeans-Optik

Eine bequeme Alternative zur klassischen Jeans ist eine sogenannte Jeggings – also die Mischung zwischen Jeans und Leggings.

Hier handelt es sich meist um eine sehr schmale, eng sitzende Jeans mit Rundumgummibund oben, die also wie Leggings vom Schnitt her zu tragen ist. Total bequem und wenn die Paßform stimmt, ein Teil für jeden Tag. Ich achte jedoch darauf, dass die Jeggings Gürtelschlaufen hat. Dann kann man Rutschen vorbeugen und mit einem Gürtel Abhilfe schaffen.

Dazu gibt es aber auch richtige Leggings, die mit einer Jeansoptik ausgestattet sind. Der Unterschied macht das Material. Anstelle Denim ist das hier in der Regel ein weicher, elastischer Jersey-Stoff. Da ich normale Jeans oft als zu steif oder eher drückend im Bund empfinde, sind mir meine Fake-Jeans in Form von Leggings tatsächlich an vielen Tagen lieber. Da drückt eben nix und die machen jede Bewegung mit.

 

Und, überzeugt?

Es muss am Ende ja jeder selbst entscheiden und ja, ich kenne viele, die Leggings den Status eines Hosenersatzes nicht anerkennen. Natürlich trage auch ich die Leggings häufig nur als Strumpfhosen-Ersatz, denn – und da bin ich jetzt ehrlich: Mit einer Konfektionsgröße 54 ist es mir noch nicht gelungen, eine sehr gut passende Strumpfhose, ob Nylon oder Strick zu finden. Meist sind meine Oberschenkel zu dick – häufig noch bei angegebener Größe 58/60 – oder der Bund viel zu niedrig, sodass das Herunterrollen am Hintern beim ersten Schritt schon beginnt. Nervig.

Vielleicht liegt das aber auch an meiner Körperform, wer weiß das schon.

Und am Ende ist sie auch mein Favorit für das Rumgammeln zuhause: Anstelle Jogginghosen kommen bei mir zum Chillen die Leggings aus dem Schrank. Und verrückt: Ich habe gerade die Tage eine aus Samt ergattert – DAS wiederrum ist ein Teil, was selbst ich auch nicht unbedingt zum Einkaufen anlassen würde. Aber zum entspannten Netflixen auf der Couch abends ist sie kuschlig warm und saubequem. Genau mein Ding!

 

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Jerseykleider

Jerseykleider

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da konnte ich mit Kleidern für mich persönlich nichts anfangen.

Ich habe immer gedacht: “Ich bin so gar kein Kleidertyp”

Rückblickend glaube ich, dass dies mehr mit der Mangel an Möglichkeiten anstelle meines eigenen Typs zu tun hatte. Oder auch an dem “nicht-wissen-was-und-wie”.

Heute gibt es unzählige Kleidertypen für den Alltag, meist als bequeme Jersey-Varianten. Ich habe einige davon im Schrank und ziehe diese, ob Sommer oder Winter, tatsächlich super gerne an. Dankbar bin ich auch dafür, dass Kleider für Mollige in die Kollektionen der meisten Anbieter Einzug gehalten haben und man heute so auch mit einer Größe 56 eine wirklich gute Auswahl hat. Ja, auch in den Angeboten der einschlägigen Lebensmittel-Discounter gibt es statt langweiliger Blue-Jeans mit unifarbenem T-Shirt auch ab und zu Jerseykleider für große Größen im Angebot.

Was ist ein Jerseykleid?

Als Jerseykleid wird nicht eine bestimmte Kleiderform bezeichnet, sondern kennzeichnet all diejenigen Kleider, die aus einem Jerseymaterial gearbeitet sind. Das können somit kurze, lange, weite oder ganz enge Kleider sein. Die Form macht dabei keinen Unterschied.

Kleine Stoffkunde – was genau ist eigentlich Jersey?

Als Jersey bezeichnet man einen Stoff, der gestrickt oder gewirkt wird. Meist sind die verwendeten Garne Baumwoll- oder Viskose-Fasern, aber auch synthetische Stoffe wie Polyester werden heutzutage gerne verwendet. Garn-Mischungen oder auch zugefügte Elasthan-Anteile sind dabei nicht selten.

Er findet sich bei T-Shirts genauso wie bei Unterwäsche wieder. Der Stoff selbst ist elastisch, atmungsaktiv und dazu noch pflegeleicht. Und er lässt sich angenehm auf der Haut tragen.

Seinen Namen verdankt der Jersey im Übrigen der gleichnamigen Kanalinsel zwischen Frankreich und England. Hier wurden die ersten Jerseystoffe, damals noch aus eher grober Wolle heimischer Schafe, hergestellt.

Kleider für Mollige – gibt es da spezielle Schnitte?

In der Mode für Mollige gibt es unzählige Kleiderarten, die sich nicht von den Schnitten der kleineren Größen unterscheiden. Ich sage ja immer: Da ist einfach nur mehr Stoff dran. Nicht mehr und nicht weniger.

Ob ein Kleidertyp bei Dir gut oder eher nicht so gut ausschaut, hängt davon ab, wo Deine Problemzonen sind und auch an deiner Körpergröße. Alles also eine Sache der richtigen Proportionen.

Mini, Midi, Maxi – welche Länge darf’s denn sein?

Ich besitze am häufigsten tatsächlich Jerseykleider in der knieumspielenden Länge (Midi). Für den Sommer liebe ich zudem lange Maxikleider – die verstecken meine nicht so hübsch anzusehenden Beine und sind trotzdem luftig. Sonst kommt auch unter einem knielangen Kleid bei mir immer eine Leggings drunter.

Grundsätzlich habe ich mit meiner Körpergröße von 1,75 m selten Probleme die richtige Länge zu finden.

Solltest Du jedoch kleiner sein, dann empfiehlt sich: “In der Kürze liegt die Würze”. Ich würde entweder zu speziellen Kurzgrößen oder eher zum kurzen Modell greifen – in der Regel nicht länger als knieumspielend, sonst staucht das zu sehr. Generell eignen sich Kleider in A-Line oder im Empire-Stil am besten, da diese die Taille optisch nach oben verlagern.

Hoch geschlossen oder freizügig – die unterschiedlichen Ausschnitte

Die häufigsten Ausschnitte sind sicherlich der klassische Rundhals- oder V-Ausschnitt. Daneben gibt es eine Vielzahl von Varianten, wie zum Beispiel den U-Boot-, den Wasserfall- oder den herzförmigen Ausschnitt.

Besitzt Du beispielsweise einen eher großen Busen, dann ist ein V- oder Herzausschnitt sehr gut für Dich geeignet. Ein halsnaher und hochgeschlossener Ausschnitt würde die Oberweite noch größer aussehen lassen.

Die Sache mit der Ärmellänge – Oberarm zeigen oder nicht?

Ich kenne viele, die stets ihre Oberarme verstecken, da diese nicht so durchtrainiert, in ihren Augen zu dick oder auch eher als “Winkearme” bezeichnet werden könnten. Und ja, bei mir kommen beispielsweise auch noch Dehnungsstreifen dazu. Was aber tun, wenn das auserkorene Kleid nun mal ärmellos ist? Wer sich absolut unwohl fühlt, kann sich mit einem kleinen Cardigan oder Bolero aushelfen. Das geht im Winter genauso wie im Sommer.

Andernfalls darauf achten, dass die Ärmellänge, die für Dich richtige ist. Flügel- oder Volant-Ärmel oder ein elegant durchsichtiger Spitzenärmel peppen das Jerseykleid zudem auf und kaschieren ganz nebenbei.
A, V, X, O & H – das passende Kleid für Deinen Figurtyp

Auf die richtigen Proportionen kommt es an. Kennst Du schon Deinen Figurtyp?

Wenn nicht, kannst Du hier klicken und es ganz einfach herausfinden.


Die unterschiedlichen Kleiderformen – welche passt zu mir?

Jerseykleider selbst unterscheiden sich in punkto Ausgangsmaterial, Farben, Muster, Stil und natürlich den einzelnen Schnitten. Meistens lassen sich gewisse Grundschnitte immer wieder erkennen. Die Jerseykleider selbst werden ja nicht jede Saison neu erfunden, sondern ändern sich in der Regel nur nach Trend im äußeren Erscheinungsbild. Gute Marken haben darüber hinaus immer die gleiche Passform, was es einfacher für Dich macht: Eine Kleiderform gefunden, sollte diese dann in allen Farbvarianten gleich passen.

Wie Du die erkennst und welche für Dich die passenden sein könnten, dazu komme ich jetzt.

Der gerade Schnitt

Gerade Schnitte sind ein Klassiker und deswegen auch häufig zu finden.

In der Business- oder Abendmode ist das gerade geschnittene Kleid auch als Etuikleid bekannt.

Etui ist dabei eher sehr eng und figurbetont.

Gerade geschnittene Jerseykleider in großen Größen sind dabei in der Regel figurumspielend, also nicht wie eine zweite Haut enganliegend. Natürlich gibt es knalleng auch, aber meist finden sich die gemäßigten Varianten.

Ich persönlich trage gerade Schnitte sehr gerne. Auch in der Maxi-Kleid-Version (gerader Schnitt von oben nach unten) ist dies meine bevorzugte Wahl.

Etui ist vielleicht nicht ganz die beste Wortwahl, aber an der Silhouette des Kleides könnt ihr Euch gut orientieren.

Schöner Figurschmeichler – die A-Linie

Die A-Linie ist sehr häufig anzutreffen. Ein Grund mag sein, dass der nach unten hin weiter ausgestellte Rockteil geschickt kleine Pölsterchen an Hüfte und Oberschenkel kaschiert.

Gerade der A-Typ, der hier seine Haupt-Problemzone hat, kann mit einem solchen Jerseykleid nichts falsch machen.

Die Länge variiert hier auch stark. Von sehr kurzen Kleidern, die mehr Tunika als Kleid sind, bis hin zu wadenlangen Modellen ist hier alles dabei.

Für mich ist die Variante die knapp ums Knie herum endet die Schönste. Ich habe aber auch Modelle, die sehr kurz sind. Diese trage ich dann meist eher als eine Art Tunika-Ersatz mit sehr schmalen Hosen.

Setzt Kurven schön in Szene – das Wickelkleid

Immer gut gewickelt …

Häufig sind Wickelkleider aus Jersey jedoch lediglich in Wickeloptik und weniger wirklich zum Wickeln.

Ich kann mich erinnern, dass ich mal so ein richtiges gewickeltes Teil hatte: War ein wenig nervig, bis man den Stoff richtig um sich drum hatte. Und ich hatte immer Angst, dass sich der Knoten von selbst wieder auflöst.

Daher sind diese “Fake”-Wickelkleider sehr viel praktischer. Sie machen immer ein fantastisches Dekolleté und – auch wenn man das häufig nicht glaubt – umspielen und kaschieren perfekt die Körpermitte.

Am Schönsten sind die Wickelkleider mit der seitlichen Raffung und knielang. Es gibt auch Modelle, die anstelle des Knoten auch besondere Applikationen, wie zum Beispiel glitzernde Strass-Steinchen, besitzen.

Kleider mit Teilungsnaht

Diese Kleider-Arten sind häufig anzutreffen. Entweder sitzt die Teilungsnaht auf der Taille oder direkt unterhalb der Brust. Du wirst sagen, Naht ist gleich Naht – warum mache ich hier also einen Unterschied?

Ganz einfach: Für Personen mit eher viel Bauch sieht die Naht in der Taille meist unvorteilhaft aus, da diese genau die Problemzone hervorhebt und betont. In diesem Fall ist Empire, also die Naht direkt unterhalb der Brust, besser. Für kleine Frauen bietet sich das Empire-Kleid ebenfalls an, da es optisch die Taille verlängert.

Die Swing-Variante ist perfekt für alle, die zum Beispiel eine ausgeprägtere Hüfte und Oberschenkel (A-Typ) besitzen. Diese Partie wird geschickt mit dem weit schwingendem Rock überspielt.

Alltag oder Party – Jersey geht immer!

Am Ende gibt es für mich da keinen Unterschied. Ich trage gerne Kleider und achte immer mehr darauf, dass diese eher aus Jersey sind. Meine Erfahrungen sind da an sich positiver.

So habe ich Modelle in den unterschiedlichsten Materialien (von Baumwolle über Viskose bis hin zu Polyester), Längen, Formen und Farben.

Dabei besitze ich drei unterschiedlich einfach schwarze Modelle, die sich für jeden Anlass unterschiedlich kombinieren und stylen lassen. Mit einer Jeansjacke für die Freizeit, einem Blazer fürs Büro oder einem festlichen Bolero mit viel Glitzer für festliche Anlässe. So einfach kann das gehen!

Deswegen bleibe ich dabei:

Jerseykleider sind meine Lieblinge im Schrank – bequem, vielseitig und wunderbar kombinierbar.

Sportmode in XXL

Sportmode in XXL

Ja, das mit dem Sport ist so eine Sache. Sicherlich kennt das Szenario jeder:
Es ist Silvester und alle nehmen sich vor ab morgen und überhaupt im neuen Jahr viel mehr Sport zu machen. Und schon freuen sich alle Fitness-Studios über Neuzugänge, die – und Hand aufs Herz, wer fühlt sich angesprochen? – ein paar Wochen fleißig und motiviert trainieren und dann einfach nicht mehr erscheinen. Und wenn dann nur sporadisch. Same procedure as every year… Und der Handel hüpft bereitwillig mit auf den Zug und gibt uns Angebote, die gerade zu wie magisch auf unsere neuen gesunden Vorsätze passen.

Naja, magisch ist das sicher nicht. Eher klassisch Angebot und Nachfrage.

Ich möchte hier heute kein Plädoyer schreiben für mehr Bewegung und Sport, aber ich weiß, dass viele (und ja, mich eingeschlossen) immer wieder versuchen, die Bewegung vermehrt in den Alltag zu integrieren. Da geht es noch nicht mal um das Abnehmen an sich, sondern schlicht um die eigene Fitness und Beweglichkeit. Und ja, das ist wichtig! Auch ich sitze viel am PC und bewege mich schlicht viel zu wenig.

Früher hatte ich allerdings – trotz viel eigener Motivation – ganz oft Probleme die richtige Sportklamotte für meine Konfektionsgröße zu finden. Das gestaltete sich echt schwierig und diese Januar-Angebote hörten einfach mal bei einer 46 oder 48 auf. Also ob Frauen mit einer Größe darüber schlicht keinen Sport machen.

Vorsicht Vorurteil: Übergewicht und Sport? Bist Du dick, liegst Du einfach faul auf dem Sofa.

Mir begegnete dieses unverschämte Denken leider ziemlich oft. Kennt ihr das auch?

Heute ist das ja Gott sei Dank schon etwas anders. Und ich freue mich tatsächlich wirklich, wenn ich schöne Kollektionen sehe und schlage dann auch mal zu. Den Vorsatz, oder die Motivation, mich mehr zu bewegen habe ich ja nicht nur im Januar, sondern immer mal wieder über das ganz Jahr verteilt. Dann finde ich es wichtig, dass ich direkt alle Sachen im Schrank habe, um los zu legen.
Doch was macht eine gute Sportklamotte in großen Größen aus?

An erster Stelle steht für mich das Material und die Passform. Warum?

Wenn ich Sport mache, schwitze ich. Punkt. Und das nicht gerade wenig. Noch mal Punkt. Das muss so ein Teil schon mitmachen können.

Und das Shirt und die Hose müssen sitzen. Auf den Punkt. Bei mir im Idealfall auch richtig eng. Warum? Macht mal im Yoga die Übung „nach unten schauender Hund“ und habt ein normales, weites Shirt an. Yeah! Ich bin hab den Stoff dann im Gesicht und jeder darf meinen BH bestaunen. Ist auch bei anderen Übungen hinderlich, deswegen bin ich persönlich immer darauf bedacht, eher enge Sachen zu tragen.

Ich höre jetzt quasi einige von Euch schon schreien: ÄH! Enges Shirt? Da sieht man ja alle Speckrollen und den Bauch. Und Top? Geht gar nicht, hab ja Winkearme.

Verstehe ich alles. Glaubt mir. Genau das habe ich auch, aber mir persönlich ist das beim Sport egal. Jedoch hat das einige Jahre gebraucht, um soviel Selbstverständnis entwickeln zu können. Anfänglich habe ich mich im Fitnessstudio immer so gestellt, dass ich mich selbst nicht im großen Spiegel anschauen musste. Bekloppt, oder? Ich hatte da tatsächlich das Glück, dass es in diesem Raum Säulen gab, hinter denen ich mich verstecken konnte. Und selbstverständlich immer letzte Reihe. Ist klar. Da war ich ca. Mitte Zwanzig und mit der gleichen Figur (Gewicht) wie heute ausgestattet. Heute, mit Anfang vierzig, bin ich da tiefenentspannt.

Aber nicht nur Material und Passform, auch die Farben und das Design muss für mich passen. Logisch. Was nutzt die beste Sporthose und die Farben erzeugen bei mir Brechreiz? Eben. Hier kommt dann aber doch so ein wenig die Eitelkeit durch.
Jetzt habe ich ja gut reden, aber wie findet Ihr die für Euch passende Sportklamotte?

Hängt natürlich von der Sportart ab. Wenn Du endlich mit Nordic Walking anfangen möchtest, musst Du Dir bewusst sein, dass das ein Outdoor-Sport ist, der eine gewisse Ausrüstung benötigt. Sonst macht das keinen Spaß. Eine gescheite Jacke zum Beispiel ist sinnvoll, die die Ausrede „schlechtes Wetter“ nicht gelten lässt.

Ich gehe jetzt mal vom Indoor-Fitness-Programm aus, ob Gerätetraining im Studio oder der klassische Bauch-Beine-Po-Kurs. Hier brauchst Du natürlich Ober- und Unterteil.

Tops, T-Shirts, Langarmshirts oder auch passende Westen oder Jacken zum Drüberziehen sind fast immer mit dabei.

Hier mal die häufigsten Formen in der Übersicht:

Achte neben der Passform (ob eng oder weiter geschnitten) auch auf die Länge. Beispiel: Wenn Dir das Oberteil zu kurz ist, kann das ganz schnell nerven, da bei jeder Armbewegung nach oben der Bauch frei gelegt wird.

Faustregel: Po bedeckend.

Wenn Das nicht der Fall ist, teste es einfach in der Umkleidekabine oder Zuhause aus: Strecke die Arme noch oben und mach ein paar Bewegungen. Shirt sitzt, wo es soll? Prima, mitnehmen! Unfreiwilliges Bauchfrei? Dann lassen. Du wirst keinen Spaß damit haben.

Am Ende gibt es dann noch Jacken und Westen aus Jersey- oder Sweatware, die für den Indoorsport sehr gut geeignet sind. Westen eignen sich beispielsweise um ein wenig den Bauch zu kaschieren. Gleichzeitig wärmen Jacken und Westen, wenn man zum Beispiel kurz Pausen zwischen den Einheiten macht oder bei Entspannungseinheiten den erhitzten Körper schützen möchte.

Warum Kunstfasern beim Sport nicht die schlechtere Wahl sind

Ich kenne viele, die sehr allergisch reagieren, wenn es um Kunstfasern geht. Aber gerade im Sportbereich findest Du sehr häufig künstliche Fasern wie Polyamide oder Polyester. Ist das dann schlecht?

Nein, ganz und gar nicht. Gerade im Hochleistungssport trägt keiner der Athleten einfache Baumwoll-Shirts, sondern speziell entwickelte Fasern, die für einen optimalen Feuchtigkeitsausgleich sorgen oder beispielsweise schnell trocknen. Wer schnell schwitzt und schon mal ein normales Baumwoll-T-Shirt durchgesuppt hat weiß, dass dies nicht nur sofort sichtbar, sondern auch sehr unangenehm sein kann, da der Stoff schwer und nass an einem klebt.

Die neueren Materialien sind dabei wesentlich besser. Zwar schwitzt Du auch, aber es fühlt sich nicht gleich so klamm an. Ich persönlich besitze tatsächlich beides. Beim Outdoor-Sport, wie zum Beispiel beim Nordic Walking, bin ich lieber mit atmungsaktiven Funktionsshirts unterwegs. Für einen Bauch-Beine-Po-Kurs darfs dann gerne das Baumwoll-Top sein.

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Poncho & Cape – Einfach überwerfen, fertig!

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Was genau ist ein Poncho?

Der Poncho ist schlicht eine Art Überwurf, der über der eigentlichen Kleidung getragen wird.
Er stammt ursprünglich aus dem Südamerikanischen und ist im klassischen Sinn ein großes Stück Stoff mit Loch in der Mitte, um den Kopf durch zu stecken. Mehr nicht. Dem Namen nach bedeutet das Wort in den alten Indianersprachen: „grober, einfarbiger Umhang ohne Muster“ oder schlicht „Decke“.

Cape oder Poncho – wo ist da der Unterschied?

Die Modelle, die wir heute kennen sind entweder dem klassischen Poncho nachempfunden (Loch zum Kopf durchstecken, fertig) oder aber wie ein Umhang oder ein Cape gearbeitet.
Ein Cape ist, im Unterschied zu dem klassischen Poncho, ein Umhang der lässig über die Schultern geworfen wird. Er besitzt nicht die typische Kopfaussparung und ist eher wie ein riesengroßer Schal oder ein großes Stück Stoff, was zum Umhüllen getragen wird. Oft sind Capes anzutreffen mit einem Knopf oder einer Schnalle, um den Überwurf auf Brusthöhe zusammen zu halten. Der Unterschied ist aber nicht so relevant und im Handel sind alle Varianten unter dem Namen Poncho oder aber auch Cape erhältlich.

Wann und wozu brauche ich einen Poncho?

Ein Poncho oder Cape eignet sich ideal für den herbstlichen Layerlook.
Ich trage meine Ponchos gern bei einem Spaziergang in der Natur.
Die Cape-Varianten, die nur so über die Schulter geworfen werden, können dabei wunderbar bei stärkerem Wind um den Hals gewickelt werden. Das ist dann wie ein übergroßer Schal – ich liebe es! Und wer mich kennt weiß: Je größer der Schal, desto besser. 🙂
Der klassische Poncho daneben ist ein Kleidungsstück, welches schnell mal drübergezogen werden kann, wenn man mal eben kurz vor die Tür oder zum Einkaufen will.

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Ein Wort zu den Passformen im besonderen Blick auf große Größen

Da solche Ponchos in der Regel häufig als „one-size“ zu finden sind, ist bei Konfektionsgrößen ab Größe 50 ein Anprobieren sinnvoll. Ich habe es häufig erlebt, dass für mich (Gr.54) manchmal schlicht zu wenig Stoff vorhanden war, denn meist sind diese in den Kollektionen eher ausgelegt für die kleineren Größen. Dann sieht das einfach merkwürdig aus.

Deswegen: einfach probieren und schauen, ob ihr Euch wohlfühlt und es passt. Viele spezielle Große-Größen-Anbieter haben da von vorn herein größere Schnitte oder machen noch einmal Unterschiede in den Einheitsgrößen.